Mond mit Kratern

Die Entwicklung des Mondes im chronologischen Überblick

Aus der Kategorie Geschichte | Geschrieben von: Andy Langzettel, 2021

Der Mond und seine Geologie entstanden über einen Zeitraum von 3,33 Milliarden Jahren. Erfahren Sie mehr über die Mondentstehung in unserem chronologischen Überblick.

Bevor es zur Entstehung des Mondes kommen konnte, musste zunächst einmal die Sonne, das Sonnensystem selbst und ein einige Festkörper sowie Planeten wie die Erde entstehen.

Vor ca. 4,57 Milliarden Jahren entstand aus einer Akkretionsscheibe um die junge Sonne herum das Sonnensystem. Innerhalb von ca. 200.000 Jahre häuften sich die darin enthaltene Elemente zu kleineren und größeren Klumpen an.

Vor ca. 4,56 Milliarden Jahren und mit zunehmender Größe der Klumpen sowie der damit anwachsenden Gravitation zogen sich die Objekte gegenseitig an, kollidierten und verschmelzten zu immer größeren Objekten: die ersten Festkörper wie Asteroiden und Planeten entstanden.

Vor ca. 4,54 Milliarden Jahren entstand die Erde. Sie bestand zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nahezu vollständig aus geschmolzenem Gestein.

Vor ca. 4,43 Milliarden Jahren riss, eine gewaltige Kollision mit einem marsgroßen Objekt, das Theia genannt wird, die sich noch abkühlende Erde auseinander. Aus den Überresten dieser Kollision entstand nach und nach der Mond.

Mit der Untersuchung des Mondgesteins wurde nach und nach bekannt, dass sich die Mondmeere zu verschiedenen Zeitpunkten bebildert haben müssen. Daher gliederte man die Entstehung der großen Einschlagsbecken in verschiedene Perioden ein: Vor ca. 4,40 bis vor ca. 3,95 Milliarden Jahren begann die sogenannte „Pränektarische Periode“ welche in den Zeitraum des „Großen Bombardements“ fällt. In dieser Periode entstand die Mondkruste mit den ersten Mare (Mondmeere) und Mondkratern auf der Oberfläche des Mondes.

Vor ca. 3,92 bis vor ca. 3,85 Milliarden Jahren löst die „Nektarische Periode“ die „Pränektarische Periode“ ab, in der eine Vielzahl von großen Einschlagsbecken zu datieren sind.

Vor ca. 3,80 Milliarden Jahren und durch die anhaltenten Einschläge von Meteoroiden kam es zur Entstehung von Vulkanismus auf dem Mond: Lava drang in großen Mengen an die Oberfläche und füllte die zuvor entstandenen großen Einschlagskrater mit Lava. Daher stammt auch der Begriff „Mare“ für die Mondmeere.

Lavaröhren von 3,80 bis 3,81 Milliarden Jahren: Nach Vulkanausbrüchen floss die dünnflüssige Lava hangabwärts, erstarrte dabei vorerst nur an den Rändern. In der Mitte des Lavakanales floss die Lava weiter ab bis der Ausbruch beendet war. Danach floss auch die restliche Lava aus dem Kanal ab und es blieben die leeren Lavaröhren übrig. Diese Lavaröhren sind zum Teil bereits bei der Entstellung eingestürzt manach später durch fehlende Stabilität.

Vor 3,80 bis 3,20 Milliarden Jahren: Spät-imbrische Periode

Vor ca. 3.20 Milliarden Jahren „Eratosthenischen Periode“, … krater zerfielen in Folge von erosion

Vor ca. 3,00 Milliarden Jahren die geologische Entwicklung ist abgeschlossen

Vor 1,10 Milliarden Jahren in der „Kopernikanische Periode“ entstanden die Strahlenkrater, kein nennenswerter Vulkanismus mehr

Seitdem ist der Mond ist seitdem so geblieben, wie er ist. Und wir können uns seitdem jede Nacht in dem der Mond scheint, von seiner Schönheit faszinieren lassen.